

Willkommen im Spotlight
hier sammeln wir die Highlights aus unserem Programm: besondere Sendungen, spannende Beiträge, Interviews und unsere Platten der Woche.
Entdecke starke Alben, neue Künstler:innen und die besten musikalischen Momente aus vergangenen Wochen – kompakt, inspirierend und immer einen Klick wert.
Die besten Momente zum Wiederentdecken

Boards of Canada – Inferno
Nach 13 Jahren Stille melden sich Boards of Canada mit einem Album zurück, auf das eine ganze Generation elektronischer Musikliebhaber gewartet hat. Inferno ist das fünfte Studioalbum des schottischen Duos Mike Sandison und Marcus Eoin und erscheint über ihr langjähriges Zuhause bei Warp Records. Die Veröffentlichung wurde von einer typisch rätselhaften Kampagne begleitet – VHS-Kassetten, kryptische Botschaften und weltweite Listening Sessions sorgten wochenlang für Spekulationen.
Musikalisch bleibt Inferno unverkennbar Boards of Canada: warme Analogsynthesizer, verwitterte Melodien, geheimnisvolle Sprachfragmente und diese einzigartige Mischung aus Nostalgie, Zukunftsvision und unterschwelliger Melancholie. Gleichzeitig wirkt das Album größer, cineastischer und thematisch dichter als viele frühere Arbeiten. Titel wie „Prophecy At 1420 MHz“, „Naraka“, „The Word Becomes Flesh“ oder „All Reason Departs“ bewegen sich zwischen Wissenschaft, Spiritualität und apokalyptischen Visionen.
Während einige Kritiker das Werk als die stärkste Veröffentlichung seit Geogaddi feiern, sehen andere darin eher eine Reise zurück in vertraute Klangwelten. Unbestritten ist jedoch: Inferno klingt wie niemand sonst. In einer Zeit, in der vieles austauschbar wirkt, erschaffen Boards of Canada erneut einen Kosmos voller Geheimnisse, Erinnerungen und seltsamer Schönheit.
Für uns ist Inferno weit mehr als nur ein neues Album. Es ist die Rückkehr einer der einflussreichsten Formationen elektronischer Musik – und damit unsere Platte der Woche im Spotlight.

WEB WEB aus München
schlagen mit ihrem neuen Album Kover Kover ein neues Kapitel auf.
Zum ersten Mal in der zehnjährigen Geschichte der Band stehen keine Eigenkompositionen im Mittelpunkt, sondern ausschließlich Coverversionen. Doch wer jetzt an klassische Neuinterpretationen denkt, liegt daneben.
WEB WEB stellen eine faszinierende Frage:
Wie würden Songs von Nirvana, Talking Heads, Joe Jackson, Kruder & Dorfmeister, Grace Jones, Black Sabbath, Jimi Hendrix, Klaus Doldinger, Empire Of The Sun oder Eurythmics klingen, wenn sie ursprünglich von WEB WEB geschrieben worden wären?
Die Antwort liefert Kover Kover.
Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Spiritual Jazz, Groove, Improvisation und jeder Menge musikalischer Freiheit verwandeln Roberto Di Gioia, Tony Lakatos, Christian von Kaphengst und Peter Gall bekannte Songs in etwas völlig Neues.
Das Ergebnis ist ein Album voller überraschender Perspektiven, musikalischer Tiefe und jener besonderen Magie, die entsteht, wenn großartige Songs auf außergewöhnliche Musiker treffen.
Seit zehn Jahren lebt WEB WEB von radikaler Offenheit. Instrumente werden getauscht, Rollen wechseln, Routinen werden bewusst aufgebrochen. Gerade dadurch entstehen neue Klangwelten und ein musikalisches Verständnis füreinander, das weit über klassische Bandstrukturen hinausgeht.
Genau darin liegt die Idee von WEB WEB:
Zuhören. Loslassen. Geschehen lassen.
Unsere Platte der Woche im Spotlight auf Radio NY:SI

Esa Williams – Dala What We Must
Zwanzig Jahre nachdem der südafrikanische Produzent und DJ Esa Williams Kapstadt verlassen hat, erscheint mit Dala What We Must ein zutiefst persönliches und weitreichendes Debütalbum – eine klangliche Reise durch Bewegung, Erinnerung und kreative Entwicklung über zwei Jahrzehnte hinweg.
Gemeinsam mit seinem langjährigen Kollaborateur und Multiinstrumentalisten Robin G. Breeze erschafft Esa ein vielschichtiges Werk aus Field Recordings, organischen Instrumentierungen und emotional aufgeladenen Kompositionen. Das Album verbindet globale Einflüsse mit einer bemerkenswert offenen und warmen Klangästhetik. Musikerinnen und Musiker aus London, Oaxaca, Nairobi und Kapstadt bringen ihre eigene Energie in dieses außergewöhnlich kollaborative Projekt ein.
Inspiriert von Esa Williams’ Arbeit an Dokumentarfilm- und Soundtrack-Produktionen wie Cursed und The Invisible Hand, trägt das Album eine besondere cineastische Tiefe in sich: Musik, die Raum lässt, atmet und Geschichten erzählt, ohne sich aufzudrängen.
Der Titel Dala What We Must ist zugleich eine südafrikanische Haltung – ein Aufruf, das Notwendige zu tun, auch in Zeiten der Unsicherheit. Fertiggestellt kurz vor Esa Williams’ Übergang ins Vatersein, vermittelt das Album ein Gefühl von Erdung, Fürsorge und stiller Veränderung.
Ein Album über Gemeinschaft, Verbindung und kreative Intention – tiefgründig, rhythmisch und voller Seele.
Veröffentlicht am 24. April 2026.

Mit String It Together veröffentlicht das Londoner Label Scrawl eine faszinierende Compilation zwischen Avantgarde, Improvisation, Cyberfolk und elektroakustischer Klangforschung. Neun Künstler und Komponisten erweitern hier die Möglichkeiten von Streichinstrumenten weit über klassische Grenzen hinaus — mal meditativ, mal hypnotisch, mal radikal experimentell.
Mit dabei sind u.a. M2C (Raven Bush / Speakers Corner Quartet), Siblings of the Earth, FLOCO, Gibrana Cervantes, Zara Hudson-Kozdój und viele weitere spannende Stimmen der zeitgenössischen String-Szene.
Am Sonntagabend hören wir bei uns die ersten Tracks der Compilation:
Stillpoint 37 von M2C, ein schwebender Dialog zwischen Strings, Modular-Synths und Field Recordings, Zephyr von Siblings of the Earth, ein organisch wachsendes Improvisationsstück voller atmender Texturen, sowie FLOCOs traumwandlerisches Open, irgendwo zwischen Folk, Dream Pop und elektronischer Intimität.
String It Together erscheint am 13. Mai 2026.
Mastering: Frederic Stader
Artwork: Hazel Perryman
Unbedingt reinhören — Sonntagabend bei uns im Programm.

Zwischen dreamy Lo-Fi-Textures, souliger Intimität und reduziertem Indie-R&B entfaltet Kizzy eine ganz eigene Stimmung: warm, persönlich und gleichzeitig urban entrückt. Bel Cobain arbeitet mit feinen Details statt großen Gesten – Beats schweben, Stimmen bleiben nah, Songs wirken wie Momentaufnahmen aus einer ruhigen Nacht zwischen Kopfkino und Großstadtlicht.
Das ist Musik für späte Stunden, lange Wege, offene Fenster – und für alle, die subtile Sounds mit Tiefe lieben.
Diese Woche bei uns im Fokus auf NY:SI.
Reinhören, treiben lassen, Lieblingssong liken.

Following the instant sell-out von „MT FUJI FM“ kehrt The Yussef Dayes Experience mit „LIVE FROM MT. FUJI“ zurück – jetzt als Standard Black Vinyl Edition mit purem Musikfokus.
Das Album vereint mitreißende Live-Versionen bereits gefeierter Stücke und brandneue Kompositionen zu einer atmosphärischen Klangreise am Fuße des Mount Fuji. Ein besonderes Highlight ist die Zusammenarbeit mit der außergewöhnlichen Sängerin und Sanshin-Virtuosin Minami Kizuki von der Insel Amami. Ihre Stimme und ihr traditionelles Instrument verleihen der Aufnahme eine einzigartige, fast spirituelle Tiefe.
Entstanden ist diese Begegnung ganz spontan: Am Abend vor den Aufnahmen suchte Yussef Dayes gezielt nach einer lokalen Musikerin, die den Sound und die Seele der Region verkörpert – und fand sie in Kizuki. Das Ergebnis ist ein intensiver Moment musikalischer Verbindung, geprägt von Aufmerksamkeit, Intuition und echter Live-Energie.
„LIVE FROM MT. FUJI“ ist eine klangliche Pilgerreise und ein kraftvolles Zusammenfließen von Kulturen, Rhythmen und Geschichten und ein weiteres Statement für Yussef Dayes’ globale musikalische Vision.

"Fill The Hours“ von Hard Ton und Amy Douglas ist einer dieser Tracks, der sich langsam in deinen Körper schiebt und dann einfach nicht mehr loslässt. Ein Track bei dem ein Sog entsteht, der gleichzeitig elegant und körperlich ist.
Fill The Hours bringt echtes internationales Flair. Die Bologna-Crew Hard Ton (Mauro & Max) diesmal als Producer liefern den warmen, treibenden Disco und House-Frame. Im Spotlight: New York City Songwriterin & Vocal-Power Amy Douglas, die dem Track Seele und Attitude gibt. Alle Remixe sind super, von deeper Club-Ekstase bis hin zu dreamy Varianten. Jeder Mix sitzt!
Released auf Riotvan aus Leipzig
International, ultra authentisch, genau der richtige Vibe.

Record of the week - Finnland in Berlin. Club oder Kammer. Kontrolle vs Ekstase.
Mit RPM präsentieren Breakables ihr erstes Album - ein Release, das weniger auf schnelle Peaks setzt, sondern auf Sogwirkung. Momentum, Reduktion und emotionale Präzision sind hier nicht nur Schlagworte, sondern das Fundament.
Zwischen experimentellem Electronic Jazz, cineastischem Minimalismus und clubverwurzeltem Puls entsteht ein Sound, der gleichzeitig physisch und fragil wirkt. Musik für tiefes Zuhören und morgens auf dem Dancefloor.
Im Zentrum stehen polyrhythmische Melodien, die Spannung nicht durch Lautstärke, sondern durch Wiederholung, Tempo und subtile Variation erzeugen. Pulsierende Synths, ein Saxophon und dramatische Cello-Linien kreisen umeinander. Tracks entfalten sich langsam, sie atmen, rotieren, ziehen dich Stück für Stück hinein.
Die Einflüsse reichen von der motorischen Klarheit von Harmonia bis zur emotionalen Direktheit der späten 90er UK-Dance-Bewegung à la Leftfield oder Faithless.
Doch statt Nostalgie liefern Breakables eine zeitgenössische, reduzierte Übersetzung dieser Referenzen. Kein Overload, sondern Raum, Dynamik und das feine Reiben zwischen organischer Performance und elektronischer Struktur.
Eine Stimme zwischen Intimität & Abstraktion
Vocals öffnen eine zusätzliche Ebene. Persönlich, aber nicht konkret. Emotional, aber nicht plakativ.
RPM funktioniert nicht als Singles-Collection, sondern als Reise. Jeder Track geht in den nächsten über, verstärkt Flow und Kontinuität. Geduld wird hier belohnt. Mit Tiefe. Mit Details. Mit Atmosphäre.
„We wanted the music to feel like it’s always in motion — not rushing forward, but never standing.“
Und: Wir haben mit Breakables gesprochen.
Das Interview mit dem Duo hört ihr kommende Woche bei uns. Stay tuned.
Release: 23.01.2026
Label: Managua Records (Ambient-getriebenes Sublabel von Moodmusic)
Verfügbar auf allen digitalen Plattformen.

Sofia Kourtesis übernimmt die aktuelle Ausgabe der legendären DJ-Kicks-Serie auf K7 und liefert einen Mix, der gleichermaßen warm, treibend und tief verankert zwischen Lima und Berlin pulsiert.
Geboren 1985 in Magdalena (Lima) und heute fester Bestandteil der Berliner Szene, entwickelt Kourtesis seit ihrer ersten EP This Is It (2014) kontinuierlich ihren unverwechselbaren Sound weiter. Spätestens mit Tracks wie „Estación Esperanza“ feat. Manu Chao und ihrem Album Madres wurde klar: Ihre Musik verbindet politische Sensibilität mit Dancefloor-Energie.
Der Mix wirkt weniger wie eine klassische Compilation, sondern eher wie eine nächtliche Reise durch persönliche Momente und gleichzeitig direkt körperlich spürbar.
Für Abonnent war der Release bereits diese Woche vorab verfügbar. Jetzt gehört er offiziell zu den spannendsten neuen Einträgen der Reihe.

Album der Woche: NAUTI SIREN – RISING
(Bobby Starrr pick of the week)
Wenn Psychedelic Dub Disco, Afrobeat, Electro Funk und Latin Vibes aufeinanderprallen, entsteht genau das, was NAUTI SIREN auf ihrem Debüt RISING zelebrieren: ein rauschender, globaler Groove zwischen Berlin und Brasilien.
Hinter dem Projekt stehen Super DJ Dmitry (DEEE-LITE) und Jessie Evans, deren Stimme und Tenorsaxofon wie ein verführerischer Sirenengesang durch die Tracks zieht. Dmitrys Produktionen pumpen, wabern und glitzern – während Jessies „Machine-Gun-Sax“ und ihre Punk-Attitüde dem Album eine wilde, sexy Dringlichkeit verleihen.
Mit Gästen wie Tony Allen, Tyler Pope (LCD Soundsystem), Martin Wenk (Calexico) und Eric D. Clark wird RISING zu einem vielschichtigen, aber stets tanzbaren Statement zwischen Club, Weltmusik und futuristischem Dub.
Ein Album für offene Ohren, wache Körper und neugierige Seelen.
Wenn die Sirene ruft – folge ihr.

Platte der Woche - Spotlight on für Cosmovision Sessions Remixed
Downtempo - Folktronica - Indie Dance - Chillrave - Amapiano
Jetzt in der Rotation

Diese Woche stellen wir euch „Everything Must Go Remixed“ von Goose vor. Das US-Indie-Jam-Quartett hat sein aktuelles Album von verschiedenen Produzenten und DJs neu interpretieren lassen. Herausgekommen ist ein spannender Mix aus Indie, Funk, elektronischen Grooves und tanzbaren Beats. Mit Remixen unter anderem von Chromeo, LP Giobbi und Louis The Child bekommen die Songs einen komplett neuen Vibe – perfekt für alle, die Goose einmal aus einer anderen Perspektive hören wollen. Unser Album der Woche auf Radio NY:SI: „Everything Must Go Remixed“ von Goose.

Platte der Woche
ELASTE. 1980–1986 — und der passende Soundtrack: DCV’s Elaste
Diese Woche feiern wir ein echtes Zeitgeist-Dokument: ELASTE. 1980–1986, ein 560-seitiges Best-of jenes legendären Magazins, das die frühen Achtziger zwischen Post-Punk-Düsternis, Pop-Avantgarde und subversivem Glamour neu vermessen hat. Ein Heft, das Andy Warhol schlicht mit „I like your magazine, really“ adelte – und das landesweit für seine schamlos guten Gossip-Kolumnen gefürchtet war.
ELASTE war weniger Printprodukt als Haltung: frech, visionär, glamourös ohne Effekthascherei. Die Macher Thomas Elsner, Michael Reinboth und Christian Wegner waren kaum aus der Schule, doch plötzlich standen sie mit Größen wie Warhol, Kraftwerk, Boy George oder Pedro Almodóvar im Gespräch. Fotograf*innen wie Ellen von Unwerth, Sheila Rock oder Marc Lebon lieferten ikonische Porträts von David Bowie, Depeche Mode, Robert Smith oder Klaus Nomi.
Der neue Sammelband bringt all das zurück: große Namen, große Bilder, große Geschichten — neu kontextualisiert und gestaltet als echtes Kultstück der Popgeschichte.
Und weil ELASTE immer auch Sound war, gibt es bei uns passend dazu die Musik:
„DCV’s Elaste“ – ein eigenes, separat erhältliches musikalisches Destillat dieser Ära. Elektronisch, roh, elegant, mit viel New-Wave-DNA. Perfekt, um beim Blättern in 560 Seiten Pop-Utopie in die richtige Frequenz zu kommen.
Unsere Empfehlung: Buch holen, Musik auflegen, zurück in eine Zeit reisen, in der Subkultur und Stilwillen die Welt neu erfanden.

Platte der Woche: Women In Jazz – VÖ am 5.12.2025
Die Women In Jazz Compilation ist da – und sie bringt 12 beeindruckende Tracks von Künstlerinnen zusammen, die die Zukunft des Jazz formen. Von Soul-infused Jazz über moderne Elektronik bis zu klassischen, intimen Arrangements: Dieses Release zeigt, wie vielfältig und kraftvoll weibliche Stimmen die Szene prägen.
Gegründet von Louise Paley und Nina Fine, steht Women In Jazz für Sichtbarkeit, Empowerment und echte Geschichten mit einer wachsenden Community und ihren rund 10.500 Mitgliedern — Sängerinnen, Produzentinnen, Instrumentalistinnen und Komponistinnen — die Musik, Storytelling und echte Lebenserfahrungen verbindet.
Mit Veröffentlichungen auf Vinyl und als Digital-Album bietet „Women In Jazz“ sowohl Jazz-Purist:innen als auch Neugierigen den idealen Einstieg.
Der Sampler ist ein Statement – für Kreativität, Diversität und die Zukunft des Jazz.
Unbedingt reinhören & supporten. Läuft diese Woche in heavy rotation Radio NY:SI

Spotlight der Woche,
diese Tage entdeckt: Benenden – Everything Is Normal
Ein faszinierendes elektronisches Album, das modulare Synthesizer, Fender Rhodes, Roland SP404), Live-Percussion und Drums zu ruhigen, texturreichen Soundlandschaften verbindet. Benenden verbindet modulare Klangexperimente mit warmen Flächen, subtilen Grooves und organischen Elemente zu einer introspektiven, fast meditativen Atmosphäre.
Produziert zwischen Berlin und London, lädt das Album dazu ein, Klänge zu entdecken statt nur konsumieren – perfekt zum abschalten, konzentrieren oder einfach genießen.
Absolute Empfehlung dieser Woche!

Album der Woche: YOTA – The Touch
Yota ist zurück – und wie! Die in New York lebende Künstlerin liefert mit The Touch erneut ein herausragendes Album ab, das ihre Position als feste Größe der Retrowave-Szene eindrucksvoll bestätigt. Ihre unverwechselbare, warme Stimme trifft auf hypnotische Synth-Klanglandschaften, die sofort Bilder erzeugen.
Schimmernde Arpeggios, treibende Retro-Beats und atmosphärische Melodien verschmelzen zu einem Sound, der gleichzeitig nostalgisch und modern wirkt. Yota versteht es erneut meisterhaft, Emotionen in elektronische Klangflächen zu gießen – mal verträumt, mal kraftvoll, aber immer mitreißend.
Für alle Fans von Synthwave, Retrowave und 80s-inspirierten Sounds ist dieses Album ein absolutes Muss. The Touch - Heavy rotation auf NY:SI

Platte der Woche: Glory – Teen Jesus and the Jean Teasers
Teen Jesus and the Jean Teasers bringen mit Glory genau die Sorte Energie, die man im Moment einfach braucht. Die Band hat schon mit ihrer EP Pretty Good For A Girl Band gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Spätestens ihr Debüt I Love You hat’s dann festgezurrt: Platz 6 in den ARIA-Charts, AIR Award fürs beste Independent Rockalbum – und als erste nicht-männliche Band überhaupt den ARIA Award als „Breakthrough Artist“. History made.
Glory ist laut, ehrlich und voll dieser „wir machen’s einfach“-Attitüde. Indie-Punk, der dich gleichzeitig anfeuert und umarmt. Kurz gesagt: Play drücken. Laut. Sehr laut.

Platte der Woche: Crimea X – “Vannij” (Hell Yeah Recordings)
Die italienischen Social-Kraut-Disco-Pioniere Crimea X präsentieren mit „Vannij“ eine außergewöhnliche Remix-Collection. Epische balearische Workouts – pure Chillwave-Magie und spacige Disco-Reisen. Absolute Wohlklang-Glückseligkeit.
Unterstützt wird das Release von der gesamten balearischen Avantgarde: Tim Sweeney, Coyote, Tiago, A Love From Outer Space, Massimiliano Pagliara, Chida, Red Rack’em, DJ Rocca, Mushrooms Project, Cosmonauts, Ivan Smagghe, Luminodisco und vielen mehr.
Artwork by Andrea Amaducci – jede der 200 handnummerierten Vinyls ist ein kleines Unikat.
Ein weiterer großartiger Streich aus dem Hause Hell Yeah Recordings – Magie für offene Ohren und kosmische Tänzer:innen.

Platte der Woche: Wet Leg – Moisturizer
hab’s ein bisschen verpennt – Moisturizer von Wet Leg kam schon im Juli raus. Aber egal, besser spät als nie! Das britische Duo aus der Isle of Wight liefert erneut diese unverwechselbare Mischung aus frechem Indie-Pop, Gitarrenenergie und einer Portion britischem Humor.
Charmant, kantig und catchy – ein Sound, der einfach hängen bleibt.
Das ganze Album läuft jetzt in voller Rotation bei Radio NY:SI – weil gute Musik kein Verfallsdatum hat.

Album der Woche bei Radio NYSI: „Letting Go“ von The Highway Companion
Aus St. Louis meldet sich The Highway Companion zurück – mit einem Werk, das wie gemacht ist für die ruhigen Stunden, die langen Fahrten und all die Momente dazwischen. Es geht um Abschied, Veränderung, das Loslassen – und zugleich darum, neu aufzubrechen.
Musikalisch erwartet euch eine Mischung aus warmen Gitarren, Songwriting, das auch laut schreit, aber auch leise nachklingt. Jeder Song fühlt sich an wie eine kleine Reise, ein Blick in den Rückspiegel und zugleich nach vorne. Die handgemachte Produktion unterstreicht den persönlichen Charakter, fernab von Pop-Glanz und Big-Studio-Maschine. Hier entdeckt man den Mut zur Verletzlichkeit, aber auch die Schönheit des Neuanfangs.
Für alle, die Singer/Songwriter mit Substanz lieben, die keine Angst vor rockigen Tönen haben und die gerne entdecken, was unterm Radar läuft.

Platte der Woche: Sudan Archives – The BPM
(VÖ 17.10.2025)
„Violine x Drum Machine – und Chicago tanzt dazu.“
Sudan Archives alias Brittney Parks zieht mit The BPM die Tanzfläche in ihren Kosmos. Ich finde, das klingt ziemlich spannend — Sudan Archives bricht mit diesem Album deutlich mehr in Richtung Clubbeats und Tanzbarkeit auf, als vielleicht in manchen vorherigen Veröffentlichungen. Gleichzeitig bleibt ihre Geige und experimentelle Herangehensweise präsent. Wo früher avantgardistische Neo-Soul-Beats und experimentelle Streicher dominierten, regieren jetzt House, Techno und Footwork-Grooves. Das Album ist eine Hommage an die Midwestern-Club-Kultur und zugleich ein feministisches Statement über Selbstbestimmung und Körperbewusstsein.
Trotz der clubtauglichen Energie bleibt alles durchzogen von Parks’ charakteristischer Geige, gesampelt, geloopt, verfremdet – als hätte sie das Ding direkt in einen Drumcomputer gesteckt. Diese Woche im Spotlight auf Radio NY:SI

Platte der Woche: Boots for Dancing – The Undisco Kidds 💿
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Vergessene Funk-Vibes aus dem Edinburgh der frühen 80er! 🕺💥
Boots for Dancing mischten Post-Punk mit schweißtreibendem Groove, lange bevor es cool war. The Undisco Kidds (2015 via Athens of the North) holt ihre besten Studio- und Peel-Session-Tracks endlich ans Licht – das „Album, das nie erschien“.

Platte der Woche auf Radio NY:SI:
Is It Now? von Automatic
Indie, Post-Punk und Synth vibes! Automatic aus L.A. liefern mit Is It Now? ein Album voller Energie, Groove und gute Lyrics.
Jetzt in der Rotation. Hört jetzt rein und erlebt, warum "Is It Now?" die Platte der Woche ist! 🔥

Wenn die Tage kürzer werden und das Licht weniger wird, braucht man Musik, die Wärme spendet – East Coast Love Affair liefert genau das. Musica Para Todos ist sanft, groovend, warm.
Mit Balearic House, Dub und Downtempo baut das Kollektiv aus dem Umfeld von Athens of the North eine musikalische Decke aus weichen Beats, Synths und souligen Vocals.
Gemeinsam mit For Mankind und Philomenah entstehen acht Tracks, die zwischen Lounge und Dancefloor schweben – perfekt für Abende, für Spaziergänge oder das letzte Glas Wein.
Der Titeltrack Musica Para Todos bringt es auf den Punkt: Musik für alle – offen, groovend, menschlich.
Ein Soundtrack für den Herbst – warm wie Sonnenlicht, tief wie die Nacht.
Diese Woche bei uns im Programm:
East Coast Love Affair

Neu im Spotlight: Merecumbe Recordings aus New York – ein Label, das Soul, House und Afro-Latin Groove in einen Topf wirft. Gegründet von Doug Gomez, der mit seiner Vision von organischen Beats und melodischen Sounds schon Maßstäbe gesetzt hat und wurde vielfach ausgezeichnet. Heavy Rotation für Tracks, bei denen man spürt, dass jede Note lebt: aus dem Club, vom Dancefloor, mit Herz.
Merecumbe Records